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weißer Riesling vom Weingut Feilen - Weißwein in Spitzenqualität

Riesling

Die edelste Rebsorte des Anbaugebietes Mosel-Saar-Ruwer

Riesling im September Ihre besonders kleinen Trauben reifen spät - bis in den November oder gar Dezember hinein. Trotz der langen Reifezeit, in der die Trauben viel Fruchtzucker speichern können, schmeckt der Riesling nicht einseitig süß, sondern bleibt reich an pikanter, natürlicher Fruchtsäure. Die weiße Rebsorte mit dem vollständigen Namen Weißer Riesling zählt zu den allerbesten der Welt, den so genannten Cépages nobles, und hat zahlreiche Synonyme wie zum Beispiel: Donauriesling, Hochheimer, Johannisberger, Johannisberg Riesling, Klingelberger, Mosel-Riesling, Rheinriesling, Rhine Riesling, Riesling Renano, Rössling, Ryzlink Rajinsky, Ryzlink Rynsky, White Riesling. Er wird auf der ganzen Welt angebaut, aber mengenmäßig spielt er nur in Deutschland, Österreich und im Elsass eine bedeutende Rolle. Deutschland hat mit rund 21.500 Hektar weltweit die größte Rebfläche, hier ist er nach dem Müller-Thurgau die zweithäufigste Sorte, zusammen belegen sie fast die Hälfte der Weingärten.

Mosel-Riesling

Die deutschen Anbaugebiete mit dem größtem Anteil an Riesling sind Rheingau, Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer und Hessische Bergstraße, aber er ist in allen vertreten. Auch in Österreich wird er in fast allen Weinbau-Gebieten angebaut und belegt über 1.600 Hektar. Der Riesling stellt hohe Anforderungen an den Boden, besonders gut gedeiht die langsam bzw. spät reifende Sorte in relativ kühlen Anbauzonen auf Schiefer und Urgestein. Es zeichnet ihn harmonischer Gleichklang von Säure, Körper und Extrakt mit eher mittlerem Alkohol-Gehalt aus. Die Farbe ist grünlich-gelb und wandelt sich mit dem Alter zu einem schimmrigen Goldton. Das Bouquet wird häufig mit Marillen (Aprikosen), Pfirsichen und Rosen beschrieben, aber eigentlich macht die Unverwechselbarkeit die feine und edle Trauben-Fruchtigkeit aus, die kaum ein anderer Wein in diesem Ausmaß und mit solcher Finesse aufweist. Im Alter entsteht ein Mandelton und auch der so genannte Petrolton. Der von Liebhabern sehr geschätzte und als "edler Firn" bezeichnete Geruch erinnert an Mineralöl-Derivate (was aber nicht negativ zu verstehen ist). Der Wein hat eine extreme Langlebigkeit, Prädikatsweine halten 20 bis 30 Jahre und auch länger. Extreme Beispiele sind ein 186 Jahre alter 1811er und ein sogar 421 Jahre alter Würzburger Stein, die beide nicht nur genießbar waren, sondern hervorragend gemundet haben. Die Sorte wird auf Grund ihrer hervorragenden Eigenschaften auch häufig für Neuzüchtungen herangezogen, zum Beispiel war sie Partner für die Rebsorten Albalonga, Arnsburger, Bacchus, Ehrenfelser, Hölder, Kerner, Mariensteiner, Müller-Thurgau, Optima, Osteiner, Rieslaner, Rieslinger, Rotberger und Scheurebe. Der Verein Pro Riesling mit Sitz in Trier (Mosel-Saar-Ruwer) und die Produzenten-Vereinigung Charta (Rheingau) bemühen sich um die Förderung des Rieslings.

Riesling und Bekömmlichkeit

Beim Ausbau unserer Riesling-Weine legen wir besonderen Wert auf die Bekömmlichkeit, da Menschen mit empfindlichem Magen oft Probleme mit der Fruchtsäure des Rieslings haben. Die Bekömmlichkeit des Weines hängt im Wesentlichen damit zusammen, mit welcher Sorgfalt der Winzer beim Ausbau des Weines vorging. Sollten Sie eine der Personen sein, die den Riesling wegen seiner Säure nicht mögen, so haben Sie vielleicht den falschen Wein erwischt! Damit Sie in Zukunft freude am Weißwein haben, lassen Sie sich am besten von uns beraten.

Riesling-Weinlage des Weingutes Franz Feilen:

Riesling Weinberg Dhroner Hofberg
Bild: Dhroner Hofberger

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